Drei Geschichten
Auch wenn das Reisen einen in aufreibende Umstände hineinwirft, ist es wie eine Aspirin für Kopf und Seele. Und mensch nimmt Geschichten mit. Drei davon:
1. Ein kleines Dorf, jeder kennt jeden. Kaffeetrinken auf der Terasse vorm Haus der Familie, der die Reproduktion erfolgreich gelungen ist. Ein alter Mann fährt mit dem Fahrrad vorbei. Er bleibt stehen, schaut in Richtung der herangreisten Familienmitglieder. „Alles klar?“ Alles klar. Er fährt weiter und ich erfahre seine Geschichte. Er hatte eine harte Kindheit (wenn überhaupt eine), sein Vater ein Menschenquäler, wohlhabend und gute Stellung im Dorf, übliche Bestrafungsmethode: Hand in den Ofen halten. Eines Tages findet die besagte Person zusammen mit ihrem Bruder, den Vater aufgehangen im Schuppen. Die beiden können sich nicht halten vor Freude über die Erlösung, aus Freude jubeln sie und schaukeln ihren Vater hin und her. Anschließend gehen sie in die Dorfkneipe, feiern den Tod ihres Vaters, geben Runden aus und betrinken sich. Seit dem ist die besagte Person verrückt. Die Dorfgemeinschaft akzeptiert ihn trotzdem und hilft ihm, in dem er überall mal arbeiten darf um somit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. So wird er nun als Gelegenheits-Jobber von Hand zu Hand gereicht. Er sagt, dass er eine Frau hat. Und auch im Dorf glaubt mensch, dass er eine Frau hat. Doch diese wurde seit zehn Jahren nicht gesehen. Er erzählt, dass sie eine Hautflechte am ganzen Körper hat und deshalb nicht raus kann…
2. Ein Punkermädchen, im Rucksack zwei Frettchen. Sie ist betrunken und mit anderen Straßen-Punks in der Innenstadt unterwegs. In ihrer Betrunkenheit läuft sie gegen eine Schaufensterpuppe, die vor einem Friseursalon steht. Dabei bricht der Arm der Figur ab. Als sich das Mädchen orientieren will, fragt sie sich wo die Frettchen sind und sieht, dass sie auf der Puppe herumklettern. Ein Frettchen kriecht durch das Loch, wo vorher der Arm gewesen ist, klettert in der Puppe herum. Das Punker-Mädchen bekommt einen Nervenzusammenbruch…

3. Mormonen können, im Gegensatz zu Katholiken, wenn sie Mitglied einer Gemeinde ihrer Glaubensrichtung sind, selber Wasser weihen. Jeder Mormone kann also selbst Wasser weihen. Wenn Mormonen eine Taufe vornehmen, dann wird ein ganzer Swimming-Pool geweiht, damit die betroffene Person im Ganzen in das heilige Wasser getunkt werden kann. So sind die Mormonen auch äußerst verwöhnt und haben luxuriöse Trinkgewohnheiten: Auch Trinkwasser wird öfters einfach geweiht. Was wäre wenn die Mormonen lustig wären und Streiche spielen würden? Was wäre, wenn sie beispielsweise einfach mal den Nil weihen würden?

4. Juli 2007 um 06:03 Uhr
hat sie das fretchen noch daraus bekommen? also ich mein ja nur….
la rouche…
4. Juli 2007 um 06:15 Uhr
zu deiner ersten geschichte: unbeschreiblich, aber die initative der bürgerInnen hätte ich nicht erwartet.
wenn es aber nun gerade um so kleine gemeinschaften geht, in berlin, na gut okay ein stück außerhalb von berlin, befindet sich auch, wie so ein kleines dorf und in einem solchen, spazierten meine freundin und ich mit 2 hündinnen. ein mann mit fahrrad begegnete uns und ich wich zur seite. er fuhr mich an:“musst mir nicht aus dem weg gehen“ blieb vor mir stehen, schaute mich an und sagte „wir kennen uns doch“ und ich antwortete „nein, ich bin nicht von hier.“ er beharrte auf seiner feststellung, doch ein stück kam ich ihm entgegen und ried mich raus „vielleicht hat mensch sich schon mal gesehen, denn ich bin nicht das erste mal hier“. und nun…da fing er eine geschlagene stunde an von seiner niegesehenen tochter und homosexuellen katern zu erzählen, bis er danach den weg ins weite suchte.wir waren veriwrrt über dies geschehnis, bis meine freundin sagte „ey….der hat doch vorhin seine tochter beschrieben. die hat genau auf dein aussehen gepasst.“ ich war total perplex, dass dieser mensch mich für seine tochter gehalten hat….
6. Juli 2007 um 01:37 Uhr
yo, hat die frettchen wieder.